Mechaniker*in für Reifen- und Vulkanisationstechnik

Hier bist du nicht das fünfte Rad am Wagen.  Bei deiner Ausbildung  zum/zur Mechaniker*in für Reifen- und Vulkanisationstechnik, dreht sich alles um Räder und Reifen für Fahrzeuge. Dazu gehören riesige Traktorreifen ebenso wie hochmoderne Autoreifen mit Sensortechnik. In dem Beruf können zwei Schwerpunkte absolviert werden. In der Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik dreht sich alles um Wartung, Reparatur und Wechsel von Reifen und Rädern. Aber auch auf das Fahrwerk sowie Schläuche, Abgas- und Klimaanlagen wirfst du ein geschultes Auge. In der Fachrichtung Vulkanisationstechnik steht das Material im Vordergrund. Hier geht es um die Reparatur und Wartung von Reifen, Schläuchen, Förderbändern und Gummibelägen. Ein Beruf  mit vielen Facetten!

 

Dein Aufgabenbereich

Wartung und Instandhaltung: Reifen, Räder, Fahrwerke, Klima-, Brems- und Abgasanlagen müssen an Fahrzeugen immer einwandfrei sein. Du kümmerst dich darum, dass hier alles top ist. Das bedeutet auch, dass Reifenprofile, wo es erlaubt ist, auch nachgeschnitten werden.
Reparatur: Gerade bei Fahrzeugreifen müssen Reparaturen absolut präzise und sauber ausgeführt werden, denn das ist für die Sicherheit besonders wichtig. Darum lernst du, was genau zu tun ist, damit ein reparierter Schlauch bzw. Reifen wieder lange und zuverlässig seinen Dienst tut. Gleiches gilt übrigens auch für Gummiteile an Maschinen wie z.B. Förderbändern.
Optimierungen: Ein breiteres Fahrwerk oder besondere Anbauteile sind für viele Autobesitzer*innen ein Muss. Du weißt wie es geht und hast den Dreh raus.
Und sonst? Auch die Beratung ist eine deiner Aufgaben. Passen Felgen und Reifen, die die Kunden sich ausgesucht hat, zum Fahrzeug? Was wären Alternativen? Ist ein Satz Ganzjahresreifen besser als je ein Satz Sommer- und Winterreifen? Fragen, die du kompetent beantworten kannst.

 

Deine Vorteile

Der Beruf ist verantwortungsvoll: Deine Kunden verlassen sich zu hundert Prozent auf deine Arbeit. Reifen haben nämlich mehr Einfluss auf das Fahrverhalten als der Motor!

Der Beruf wird immer wichtiger: Die Autotechnik entwickelt sich immer weiter und wird immer komplexer. Darum sind Spezialist*innen in bestimmten Bereichen wie diesem gefragt.

Der Beruf hat viele Einsatzbereiche: Reifenhändler, Autohäuser, Werkstätten oder Tankstellen brauchen Fachleute, die sich im Bereich Reifen & Co. auskennen. Fachleute wie dich!

Die Perspektiven

Auch hier ist die Meisterfortbildung im Anschluss an die Ausbildung möglich. Als Mechanikermeister*in für Reifen- und Vulkanisationstechnik erweitert sich das Aufgabengebiet um Ausbildung, Kaufmännisches und Organisatorisches. Neben dem Meistertitel kann man sich auch zum/zur Techniker*in für Kunststoff- und Kautschuktechnik fortbilden. Damit bist du Profi im Bereich Entwicklung und Herstellung von Kunststoffprodukten. Wer dann immer noch nicht genug hat und das Abitur oder Fachabitur hat, kann zusätzlich studieren. Und zwar Kunststofftechnik. Es gibt also viele Möglichkeiten, mit diesem Beruf voranzukommen.

 

Die Eckdaten

Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Berufsschule: rrBurgdorf

Durchschnittsvergütung:

  • 1. Lehrjahr: 670 Euro
  • 2. Lehrjahr: 740 Euro
  • 3. Lehrjahr: 850 Euro

Mehr Informationen

Über den Beruf des Mechanikers/der Mechanikerin für Reifen- und Vulkanisationstechnik gibt es viele Informationen. Hier haben wir ein paar Links für dich zusammengestellt:
– www.berufenet.arbeitsagentur.de
– www.handwerk.de