Fotograf*in

Du betrachtest die Welt gern durch den Sucher? Dein Smartphone ist voll mit tollen Fotos, und dein Instagram-Account sowieso. Dann passt vielleicht eine Ausbildung als Fotograf*in in deine Zukunftsplanung.

Das Schöne an diesem Beruf: Du kannst ihn später in ganz unterschiedlichen Bereichen und mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten ausüben. In diesem Beruf sind ein kreativer Blick für gute Motive und technisches Verständnis gleichermaßen gefordert. Beides wirst du in der Ausbildung zum Fotografen/zur Fotografin lernen.

Bildquelle: www.amh-online.de

Dein Aufgabenbereich


Kundenberatung:
Ob du Bewerbungsbilder anfertigst oder Produkte für die Präsentation in einem Online-Shop inszenierst – wichtig ist immer die enge Abstimmung mit den Kunden. Du gehst auf Wünsche ein und kannst gleichzeitig mit guten Ideen überzeugen.

Vorbereitung des Shootings: Findet das Shooting draußen oder drinnen statt? Geht es um Menschen, Produkte oder Gebäude? Welches Licht wird benötigt? Welche Accessoires müssen besorgt werden? All diese Fragen gehören zur Vorbereitung eines Shootings. Licht- und Kameratechnik, aber auch das Arrangement des Fotomotivs müssen perfekt vorbereitet sein.

Fotografie: Beim Shooting kommt es nicht nur auf technischen Knowhow an, besonders wenn du Menschen vor der Kamera hast ist auch etwas Einfühlungsvermögen gefragt, denn ein natürliches, echtes Lächeln ist das beste Motiv. Keine Angst, das wirst du alles lernen.

Bildbearbeitung: Mit Bildbearbeitungsprogrammen machst du aus guten Fotos digitale Meisterwerke. Ob kleine Nachbesserung beim Licht oder umfangreiche Retuschen, kreatives Composing oder Bearbeitung mit Filtern – du lernst alle Tricks und Kniffe wie man die Wirkung eines Fotos optimiert.

Entwicklung: Zwar sind heute meistens Digitalfotos gefordert, aber im Kunstbereich oder auch für Privatkunden werden Fotos manchmal auch noch entwickelt bzw. gedruckt. Das Wissen hierfür gehört ebenfalls zur Ausbildung.

Deine Vorteile

  • Der Beruf hat viele Perspektiven: Menschen, Produkte, Architektur, Tiere, Natur, Mode – du entscheidest, was dir vor die Linse kommt. In Abhängigkeit vom Motiv gestaltet sich das jeweilige Shooting komplett anders. Das macht diesen Beruf so vielfältig.
  • Der Beruf ist kreativ und technisch: Du kannst sowohl seine künstlerische Seite ausleben, aber auch mit moderner Technik hantieren. Beides sehr spannend.
  • Der Beruf kann zur Berufung werden: Ob Natur- und Tierfotografie, Fotojournalismus oder Modefotografie – du kannst bei Themen, die dich berühren, hautnah dabei sein. So wird aus dem Beruf schnell eine Berufung.

Die Perspektiven

Mit dem Gesellenbrief stehen dir ganz unterschiedliche Türen offen: Fotoagenturen, Zeitungsverlage, Fotolabors, Fotostudios oder auch der Fachhandel. Wer Lust hat, kann nach der Ausbildung die Prüfung zum/zur Fotografenmeister*in ablegen. Alternativ dazu kannst du ein Studium in Angriff nehmen, Design oder Fotodesign kommen in Frage.

Wer keine Lust auf Studieren hat, wählt lieber die schulische Ausbildung zum/zur Fotodesigner*in oder absolviert die Weiterbildung zum/zur Techniker*in Foto- und Medientechnik.

Die macht dich fit für einen Beruf in der Entwicklung und Herstellung von Fototechnik. Auch die Selbstständigkeit ist möglich. Mit einem eigenen Fotostudio bzw. als Freelancer*in kannst du ganz unterschiedliche Projekte verwirklichen.

Die Eckdaten

Ausbildungsdauer: 3 Jahre
Berufsschule: Osnabrück
ÜLU: Hannover, Kiel

Mehr Informationen

Über den Beruf Fotograf*in gibt es viele Informationen. Hier haben wir ein paar Links für dich zusammengestellt:
– www.berufenet.arbeitsagentur.de
– www.handwerk.de