Zahntechniker*in

Für ein strahlendes Lächeln geben Zahntechniker*innen alles. Aber auch für Hilfsmittel, die nicht beim ersten Lächeln sichtbar werden, sind sie zuständig. Sie fertigen Kronen, Brücken, Implantate, Prothesen und kieferorthopädisches Zubehör, mit dem gesundes Beißen und Kauen wieder problemlos möglich werden. Strahlendes Lächeln inklusive. Das ist Feinarbeit, die glücklich macht. Dich ja vielleicht auch? Mehr erfährst du hier.

 

Bildquelle: www.amh-online.de

Dein Aufgabenbereich

Fertigung von Kronen, Brücken, Implantaten und Prothesen: Ob Unterbau oder Zahnrekonstruktion – mit Kronen, Brücken und Co. kann der ursprüngliche Zustand des Gebisses wieder hergestellt werden. Du lernst, sie sorgfältig zu fertigen.

Herstellung von Abdrücken und Formen: Grundlage für deine Arbeit sind vielfach Abdrücke von Zahnärzt*innen. Daraus erstellst du Formen, die die individuelle Form des Kiefers nachbilden. Sie helfen dir, das Hilfsmittel perfekt auszuarbeiten.

Fertigung von Kieferorthopädischen Hilfsmitteln: Die Zahnspange in all ihren Variationen entsteht unter deinen Händen. Ob fest oder herausnehmbar – du lernst, sie alle zu bauen.

Zusammenarbeit mit Zahnärzt*innen: Zahnmedizinische Befunde gehören zu deinem Arbeitsalltag. Du lernst, sie zu lesen und in ein perfekt passendes Hilfsmittel zu verwandeln.

Und sonst? Wenn ein Gebiss kaputt geht, gehören auch Reinigung und Reparatur zu deiner Arbeit. Schnell und gründlich machst du aus Alt wieder Neu. Aber auch die direkte Beratung von Patienten über Materialien und Fertigung gehört zunehmend zu den Aufgaben von Zahntechniker*innen.

Deine Vorteile

  • Der Beruf ist anspruchsvoll: Interesse an Wissenschaft, Geduld und Ausdauer und ein Blick für Ästhetik kommen in diesem Beruf zusammen. Da auch hier neue Fertigungsmethoden Einzug halten, gehört auch der Umgang mit Elektronik (z.B. 3D-Druckern) zum Alltag.
  • Der Beruf macht andere glücklich: Wieder unbeschwert lächeln oder herzhaft ins Brötchen beißen können ist für Menschen mit Zahnproblemen schwierig. Mit deinem Einsatz können diese Probleme dauerhaft gelöst werden.
  • Der Beruf hat Zukunft: Zahntechnische Hilfe ist in jedem Alter und immer gefragt. Der Bedarf geht niemals aus. Gut für deine berufliche Zukunft.

Die Perspektiven

Mit Weiterbildungen kann man sich spezialisieren oder man schließt an die Ausbildung die Meisterschule oder ein medizintechnisches Studium an. Du kannst in einem zahntechnischen Labor, einer Klinik oder direkt in einer Zahnarztpraxis arbeiten. Ein eigenes Unternehmen ist mit der Meisterprüfung natürlich ebenfalls drin.

Die Eckdaten

Ausbildung: 3,5 Jahre
Berufsschule: Osnabrück
ÜLU: Hannover

Durchschnittsvergütung:

  • 1. Lehrjahr: 320 – 550 Euro
  • 2. Lehrjahr: 400 – 630 Euro
  • 3. Lehrjahr: 500 – 720 Euro
  • 4. Lehrjahr: 530 – 900 Euro

Mehr Informationen

Über den Beruf des Zahntechnikers/der Zahntechnikerin gibt es viele Informationen. Hier haben wir ein paar Links für dich zusammengestellt:
– www.berufenet.arbeitsagentur.de
– www.zahntechnik-ausbildung.de (Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI))
– www.ausbildung.de (Territory Embrace GmbH, Bochum)